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Informationen und Downloads

Flyer / Programm

1. Anpassungsstörung - Konfliktpotential auch im Alter | Prof. Dr. Konrad Reschke - Klinischer Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Verkehrspsychologischer Berater, Supervisor in Ausbildung von Psychotherapeuten

2. Altersbilder - Sensibilisierung für vorurteilsbewusste Begegnungen mit Lebensaltern und Altersthemen | Martina Jakubek - Referentin für Alter- und Generationen im Amt für Gemeindedienst, Dipl.-Soz-Päd. (FH), Diplom-Supervisorin (FH), Systemische Beraterin (DGSF)

3. Vorbeugung kennt keine Altersgrenzen - Warum sich Prävention von problematischem Alkohol- und Medikamentenkonsum auch im Alter lohnt | Domenic Schnoz - Soziologe lic. phil., RADIX Schweizerische Gesundheitsstiftung

4. Lebenskunst und Suchtmittel - Ethische Überlegungen zum Umgang mit Suchtmitteln im Alter | Dr. theol. Ruth Baumann-Hölzle - Beirätin der Stiftung Dialog Ethik

5. Polypharmazie beim Älteren: Die tägliche Herausforderung | Univ.-Prof. Dr. med. univ. Markus Gosch - Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 mit dem Schwerpunkt Geriatrie am Klinikum Nürnberg - Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg

Flyer / Programm

1. Abhängig im Alter - wie gehen wir damit um? | Prof. Dr. Thomas Hillemacher - Ärztlicher Leiter Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität am Klinikum Nürnberg

2. Psychotherapie im Alter | Prof. Dr. habil. Eva-Marie Kessler - MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin

3. Verbitterungsstörungen im Alter | Prof. Dr. med. Michael Linden - Leiter der Forschungsgruppe Psycho-somatische Rehabilitation an der Medizinischen Klinik m.S. Psychosomatik der Charité Universitätsmedizin Berlin

4. Sucht im Alter – Kritische Betrachtung der Versorgungsstrukturen | Dr. Heribert Fleischmann - Praxis für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

5. Alter und Trauma Die Zeit heilt keineswegs alle Wunden… | Dipl. Päd. Anke Lesner - Leiterin der Beratungsstelle Wildwasser Bielefeld e.V. und unterschiedlicher Projekte zum Themenfeld „Alter und Trauma“

 

Flyer / Programm

1. Positive Effekte einer Pflegetätigkeit | Dr. rer. nat. Dipl. Psych. Anna Pendergrass

2. Demenz-Buddies - Ein Gesprächsangebot | Anja Kälin und Christine Schönemann-Swetlik

3. Hospizliche Sorgekultur als ganz-heitlicher Ansatz | Dr. Roland Hanke und Angelika Hecht

Am 14. Juni 2023 fand der 5. Fachtag Demenz und Pflege der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken statt. Dieses Jahr war das Thema „Zuhause gut versorgt“. Wie in den beiden vorangegangenen Jahren setzte die Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken auch dieses Jahr auf eine Hybridveranstaltung, sodass die Teilnehmenden entweder in Präsenz in der Stadthalle Treuchtlingen oder online am Fachtag teilnehmen konnten.

Allen Teilnehmenden – in Präsenz und online – wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Das Rahmenprogramm gestaltete der Pantomime und Performance-Künstler „BUB“ Benedikt Anzeneder aus Nürnberg.

Eröffnet wurde der Fachtag durch die Leitung der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken, Nina Gremme. Daran anschließend folgten Grußworte von Christa Naaß, der Stellvertreterin des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten sowie von Dr. Christine Schwendner, der Leitung des Referats 42-Demenzstrategie, Beratung in der Pflege, Angebote zur Unterstützung im Alltag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die Moderation des Fachtags übernahmen Nina Gremme und Eva Adorf von der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken.

Der erste Vortrag des Tages von PD Dr. Anna Pendergrass vom Uniklinikum Erlangen fasste die Ergebnisse einer Studie zusammen, welche erstmals in Deutschland auch positive Effekte einer Pflegetätigkeit nachweisen konnte. Die Mehrheit der Menschen mit Pflegebedarf wird Zuhause versorgt, wobei die An- und Zugehörigen eine wichtige Rolle spielen. Dass die Pflegesituation mit Belastungen verbunden ist, ist weithin bekannt, umso erfreulicher ist es, dass auch positive Effekte verzeichnet werden können.

Die Demenz-Buddies, ein Gesprächsangebot des Vereins Desideria Care e.V., waren das Thema des zweiten Vortrags. Die beiden Projektleiterinnen Anja Källin und Christine Schönemann-Swetlik, stellten dieses Entlastungsangebot für junge Angehörige von Menschen mit Demenz vor. Gerade für junge An- und Zugehörige von Menschen mit Demenz bringt die Pflegesituation häufig große Veränderungen im Alltag mit sich. Es braucht innovative Angebote auf Augenhöhe, um diesen Herausforderungen und Veränderungen begegnen zu können.

Nach der Mittagspause, in der die Präsenzgäste die Möglichkeit hatten, die Dementhek der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken zu besichtigen und sich am Buffet zu stärken, folgte ein Vortrag zur hospizlichen Sorgekultur als ganzheitlicher Ansatz. Dr. Roland Hanke vom Hospizverein der Region Fürth präsentierte die Grundhaltung der Hospizarbeit sowie deren ganzheitlichen Ansatz. Eindrücklich wurde verdeutlicht, dass die hospizliche Haltung dem Leben verpflichtet ist und es stets um den Menschen als ganzheitliches Wesen aus Körper, Psyche, sozialen Beziehungen und spirituellen Bedürfnissen geht.

Den Abschluss des Fachtags bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema Herausforderungen und Belastungen pflegender Angehöriger. An der Diskussion beteiligt waren Brigitte Bührlen, Gründerin, Stifterin und erste Vorsitzende der WIR! Stiftung pflegende Angehörige, Monika Preimel-Endlich, selbst pflegende Angehörige sowie Günter Roggenhofer, Filmemacher und pflegender Angehöriger. Moderiert wurde die Diskussion von Nina Gremme.

Der Film „Diagnose Demenz – ein Schrecken ohne Gespenst“ von Günter Roggenhofer, Thomas Bogner und Anna Daller wurde ergänzend am Abend des Fachtags im Central Kino und Kultur Treuchtlingen gezeigt, so konnten sich Interessente den während der Podiumsdiskussion erwähnten Film direkt im Anschluss ansehen konnten.

Die einzelnen Vorträge der Veranstaltung stellen wir Ihnen gerne nachfolgend als Download zur Verfügung.

Flyer / Programm

1. Porticus Projekt Town Hall Studie | Dr. Stefanie Wiloth

2. Digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) | Markus C. Müller

3. Ethische Herangehensweisen zum Thema Demenz | Prof. i. R. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer

4. Impulsvortrag Sorgenetzwerke | Meike Nenner

Der 4. Fachtag Demenz und Pflege der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken fand als Hybridveranstaltung im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt.

Allen Teilnehmenden – in Präsenz und online – wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die musikalische Umrahmung übernahm das Saxophonquartett der BFS Musik.

Nach der Eröffnung des Fachtags durch die Leitung der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken – Nina Gremme – folgten die Grußworte des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten Armin Kroder. Weitere Grußworte sprach Annette Regnat vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Referat 42, Demenzstrategie, Beratung in der Pflege, Angebote zur Unterstützung im Alltag. Die Moderation übernahmen Nina Gremme und EvaAdorf von der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken.

Im ersten Vortrag stellte Dr. Stefanie Wiloth vom Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Das Porticus-Projekt „Town Hall Studie“ vor. Die Studie suchte Antworten auf die Frage, ob bzw. wie Kommunen pflegende Angehörige in ihrer Funktion als solche stärken können. Hierfür traten pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren ihrer Kommunen in Austausch, diese „Rathausgespräche“ wurden moderiert und wissenschaftlich begleitet.

Markus C. Müller, Geschäftsführer der Nui Care GmbH, bot im zweiten Vortrag einen Einblick in die Funktionsweise der Nui Care-App und zeigte auf, welchen Nutzen digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) sowohl für Pflegebedürftige als auch deren An- und Zugehörige haben können. Die Nui Care-App bietet Informationen sowie Unterstützungen im Pflegealltag.

Nach der Mittagspause betrachtete Prof. i. R. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer vom Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen mit uns gemeinsam Orientierungswerte und Grundbegriffe in Bezug auf ein Leben mit Demenz. Der Fokus lag hierbei vor allen auf ethischen Herangehensweisen im Umgang und Leben mit (Menschen mit) Demenz.

Den Abschluss des Fachtags bildete ein Impulsvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema Sorgenetzwerke. Nachdem Meike Nenner von der Fachstelle für Demenz und Pflege in das Thema einleitete, folgte eine Diskussion über verschiedene Facetten und Herausforderungen in der Start- und Konzipierungsphase, aber auch praktische Beispiele in der Umsetzung von Sorgenetzwerken wurden von unseren Fachexpertinnen Kristina Holm (HeHanI e. V.) und Sabine Distler (Curatorium Altern gestalten) diskutiert.

Fachtag Sucht im Alter - Krisen und Kränkungen Download

Flyer und Vorträge

Medikamentenabhängigkeit im Alter - ein unterschätztes Risiko?Ulrich Koczian Apotheker Linden Apotheke Augsburg

Sucht im Alter und Selbsthilfe  / Michael Thiem Dipl. Soz.-Päd. (FH) GeschäftsführerLaufer Mühle

Suchtsensible Pflege - Wie die Ansprache von riskantem Substanzkonsum gelingen kann Marc Pestotnik Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH       

Trennungen und Kränkungen, Abschied und Aufbruch. Herausforderungen im hohen Lebensalter  Prof. Dr. Martin Teising,  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Psychoanalyse

Alkoholbezogene Probleme im Alter / Dr. Larissa Schwarzkopf IFT Institut für Therapieforschung München                    

Flyer / Programm

1. Seltene Demenzformen | Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid

2. "Warum lachst Du, wenn ich weine...?" | Friederike Legal und Barbara Süß

3. Völlig anders!? Seltene Demenzformen erkennen - Betroffene Begleiten | Annette Arand

Der Fachtag der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken in Kooperation mit dem Arbeitskreis Gerontopsychiatrie Stadt und Landkreis Ansbach zum Thema „Seltene Demenzformen“ fand im Kulturzentrum Karlshalle in Ansbach statt.

Den Teilnehmenden wurden einleitend klinische Fakten dargelegt und darauf aufbauend die Besonderheiten in der Beratung und - besonders wertvoll - die Angehörigenperspektive aufgezeigt.

Nachdem Nina Gremme und Eva Adorf von der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken den Fachtag offiziell eröffneten, folgten die Grußworte des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten Armin Kroder sowie des Landrats des Landkreises Ansbach Dr. Jürgen Ludwig. Die Moderation des Fachtages übernahmen Nina Gremme und Eva Adorf.

Prof. Dr. Janine Diehl-Schmid gab im ersten Vortrag einen medizinischen Einblick in die seltenen Demenzformen. Im Fokus stand hierbei die Frontotemporale Demenz (FTD) mit ihren verschiedenen Ausprägungen. Prof. Dr. Diehl-Schmid arbeitete sehr deutlich heraus, dass sich die Symptomatik und damit verbunden auch die Therapieansätze bei seltenen Demenzformen stark von der Alzheimer-Demenz unterscheiden.

Im Anschluss daran gaben Friederike Legal und Barbara Süß Einblicke in ihren Beratungsalltag und wiesen auf die Besonderheiten in der Beratung von Angehörigen von Menschen mit FTD hin. Ihr Vortragstitel „Warum lachst Du, wenn ich weine?“ ist ein Zitat aus einer Beratung und macht deutlich, dass die seltenen Demenzformen nicht nur die Gedächtnisleistungen angreifen, sondern auch das Verhalten sowie die Persönlichkeit stark beeinträchtigt werden.

Nach der Mittagspause stellte Annette Arand den sanftMUTIGEN Ansatz von wohlBEDACHT (Wohnen für demenziell Erkrankte e. V.) vor. Anhand von praxisnahen Beispielen gab sie Impulse für das Zusammenleben und den Umgang mit Menschen mit einer seltenen Demenzform. Zudem gab sie Einblicke in weitere seltene Demenzformen. Arand machte mit ihrem Beitrag darauf aufmerksam, dass die Versorgungslandschaft für Menschen mit FTD oder anderen seltenen Demenzformen derzeit noch stark ausbaufähig ist.

Den Abschluss des Vortrags bildete die Angehörigenperspektive, dargestellt von zwei jungen Frauen, die selbst Angehörige von Menschen mit FTD sind. Während der Vater der einen Referentin bereits verstorben ist, steht die Familie ihrer Vortragspartnerin noch relativ am Anfang der Erkrankung. Die beiden Frauen unterhielten sich miteinander und ließen die Teilnehmenden so an ihrem Erfahrungsaustausch teilhaben. Die sehr persönlichen Einblicke in den Alltag mit einem Menschen mit FTD sowie in das Erleben der Betroffenen waren ein gelungener Abschluss für diesen informativen Fachtag.

 

Flyer / Programm

1. Internationale Studie HOMESIDE | Dr. Laura Blauth & Carina Petrowitz

2. Seltene Demenzformen | Prof. Dr. Alexander Kurz

3. Wenn Hilfe nötig ist - Angebote zur Unterstützung im Alltag in Mittelfranken | Meike Nenner

4. "Filiale Reife" | Prof. Dr. Sabine Engel (Vortragsunterlagen bitte übers Kontaktformular anfordern oder direkt an: sabine.engel@fau.de)

 

Den Präsenzteilnehmer*innen wie auch den online zugeschalteten Gästen bot sich ein facettenreiches Programm mit namhaften Referent*innen und musikalischer Umrahmung durch das Trio Mame Loshn.
Nachdem die Leitung der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken, Nina Gremme, die Veranstaltung offiziell eröffnete, folgten die Grußworte des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten Armin Kroder sowie ein musikalischer Gruß durch Mame Loshn. Durch den Fachtag moderierten Nina Gremme und Eva Adorf.

Dr. Laura Blauth sowie Carina Petrowitz von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften – Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg/Schweinfurt, stellten im ersten Vortrag die internationale Studie HOMESIDE dar. HOMESIDE richtet sich an Menschen mit Demenz und deren Zu- und Angehörige, die dabei unterstützt werden, Musik- oder Leseaktivitäten im Alltag und in der häuslichen Pflege einzusetzen.
Es folgte der Vortrag von Prof. Dr. Alexander Kurz (Zentrum für kognitive Störungen und Rehabilitation am Klinikum rechts der Isar der TU München) über seltene Demenzformen, verschiedene Krankheitsbilder und Symptome. Die kurzweilige Präsentation rundete Prof. Dr. Kurz mit einem Quiz über die einzelnen Symptome und der daraus resultierenden Diagnose ab. 
Meike Nenner, von der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken berichtete am Nachmittag über eine Auswahl von Angeboten zur Unterstützung im Alltag in Mittelfranken, welche es pflegebedürftigen Menschen ermöglichen sollen, in der gewohnten Umgebung selbstbestimmt leben zu können.
Den Abschluss des Fachtags bildete die Präsentation von Prof. Dr. Sabine Engel, die dem Fachtag online zugeschaltet war. Sie stellte den Weg zur „Filialen Reife“ – sprich die Fähigkeit eines Erwachsenen, seine hilfs- und pflegebedürftigen Eltern, Zu- oder Angehörigen unter einem veränderten Blickwinkel zu sehen und ihnen gegenüber ein neues Rollenverständnis zu entwickeln, dar.

     Leider konnte dieser Fachtag aufgrund der Bestimmung durch Covid-19
     nicht durchgeführt werden.

     Informationen zur geplanten Veranstaltung finden Sie auf dem        >> Flyer.