Angehörige von Menschen mit Demenz kennen das Phänomen: Der Partner, die Mutter oder Großmutter leiden an Demenz und man spürt über die Wochen und Monate hinweg, wie der geliebte Mensch langsam verschwindet. Das Gefühl, das man dabei empfindet wird auch „Weiße Trauer“ genannt. Obwohl der Mensch mit Demenz noch lebt spürt man eine Trauer, die der Empfindung nach dem Tod nahekommt. Dieses „Abschiednehmen mitten im Leben“ wird oft tabuisiert, man darf darüber nicht sprechen, weil der Angehörige ja noch „da“ ist.
Diese Veranstaltung will eingehend über das Konzept der „Weißen Trauer“ informieren und vermitteln, wie man Angehörigen in der Beratung und in Selbsthilfegruppen den Zugang zum „Abschied auf Raten“ ermöglicht.
Referentin/Referent: Antje Koehler, Demenzsensibel (Köln)
Eine Anmeldung ist erforderlich und hier möglich.
Landesfachstelle Demenz Rheinland-Pfalz
Beate Layh
☎️ 06131 / 967-716
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