In der medizinischen Forschung und Lehre wird immer noch der "Durchschnittsmensch" betrachtet, der in der Regel männlich ist. Die Forschungslage zeigt aber eindeutig, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt, die Auswirkungen auf die Entstehung, Diagnose, den Verlauf und die Behandlung von Krankheiten haben. Leider werden diese geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Medizin noch zu wenig beachtet.
Der Vortrag und die darauffolgende Diskussion spannen einen Bogen von den historischen Grundlagen dieses Befundes zum Ausblick auf zukünftige Probleme, wenn KI-basierte Algorithmen aus der verfügbaren Datenmenge vermeintlich passgenaue Strategien ableiten.
Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dreycedern Erlangen
Altstädter Kirchenplatz 6
91054 Erlangen
Organisation und Kontakt:
Der Vortrag wird in Kooperation der Gleichstellungsstellen der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt, dem Staatlichen Gesundheitsamt sowie der Gesundheitsregionplus ERH & ER organisiert.
Kontakt:
Landratsamt Erlangen-Höchstadt
Gesundheitsamt
✉ gesundheitsregionplus@erlangen-hoechstadt.de