Bei Tagesstätten handelt es sich um Einrichtungen für Menschen mit seelischen Behinderungen (chronisch psychische Erkrankungen oder Suchterkrankungen), die außerhalb von Kliniken und stationären Wohneinrichtungen leben. Die Menschen, die eine Tagesstätte besuchen, haben in der Regel Schwierigkeiten, ihren Alltag und Wochenablauf alleine auszufüllen und zu gestalten.
Ziel des Besuches der Tagesstätte ist es, den Gesundheitszustand der Besucher zu stabilisieren und zu fördern und zu einer selbstständigen Lebensführung beizutragen. Zu den Aufgaben einer Tagesstätte gehören auch die Begleitung und Beratung in Krisenzeiten, die Hilfe und Unterstützung bei im Alltag auftretenden Problemen und die Entlastung der Angehörigen. 

Weitere Informationen auf der Homepage des Bezirks Mittelfranken:
→ Tagesstätten

Tageseinrichtungen für Erwachsene nach dem Erwerbsleben verstehen sich als Angebote für Menschen, die aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder Förderstätte oder vergleichbaren Angeboten ausgeschieden sind und weiterhin Unterstützung zur Strukturierung ihres Tagesablaufs benötigen. Die Einrichtungen bieten Hilfen beim Übergang in den neuen Lebensabschnitt, begleiten den Menschen nach dem Erwerbsleben und gewährleisten eine an den jeweiligen Bedürfnissen ausgerichtete Tagesbetreuung. Sowohl relativ selbstständige und aktive älteren Menschen als auch Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung einen höheren Betreuungsbedarf aufweisen, können dieses Angebot besuchen.