In Psychosomatische Kliniken werden Krankheiten behandelt, die auf die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele zurückzuführen sind. Neben somatischen Behandlungen werden auch psychotherapeutische Angebote gemacht. 

Die Psychosozialen Arbeitsgemeinschaften (PSAG) und die Regionalen Steuerungsverbünde (RSV) sind Zusammenschlüsse von Leistungserbringern aus dem Handlungsfeld Psychiatrie. Dazu gehören in der Regel verschiedene Leistungsträgern, Vertreterinnen und Vertreter der Menschen mit Psychiatrieerfahrung und Suchterkrankung sowie deren Angehörige. Aufgaben der PSAG bzw. RSV sind zum Beispiel die Stärkung der Zusammenarbeit der Einrichtungen und Dienste vor Ort, die Erarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der örtlichen Versorgung oder auch  das Entgegenwirken der Stigmatisierung von Menschen mit psychischer Erkrankung und Suchterkrankung. Im Mittefranken gibt es fünf PSAG und zwei RSV. Sie sind meist den Landrats- bzw. Gesundheitsämtern angegliedert und verfügen über eine eigene Geschäftsordnung.

Psychiatrische Kliniken sind Krankenhäuser zur Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen und Suchterkrankungen. In den psychiatrischen Kliniken gibt es vollstationäre Behandlungsbereiche der Allgemeinpsychiatrie, Suchttherapie, Gerontopsychiatrie und forensische Psychiatrie. Diese teilen sich in unterschiedliche Hilfeformen auf. Es gibt offene Therapiestationen und Akutstationen, aber auch Tageskliniken, psychiatrische Wohnheime, psychiatrische Klinikambulanzen und vereinzelt ambulante psychiatrische Pflegedienste.

Durch das Persönliche Budget haben Menschen mit (drohender) Behinderung die Möglichkeit Ihren Bedarf an Teilhabeleistungen in eigener Verantwortung zu decken. Menschen, die einen Anspruch auf Eingliederungshilfeleistungen haben, erhalten statt Sach- oder Dienstleistungen eine Geldleistung. Mit diesen Mitteln kann die anspruchsberechtigte Person selbst entscheiden, wann und in welchem Umfang sie sich Dienstleistungen oder Unterstützung von Anbietern des persönlichen Budgets „einkauft“. Die Bezahlung erfolgt dann direkt von der anspruchsberechtigten Person als „Auftraggeber“ an den jeweiligen Dienstleister.

Die Liste über Anbieter des persönlichen Budgets wird vom Sozialpädagogisch- Medizinischen Dienst geführt. Bei Rückfragen melden Sie sich bitte an Frau Haundel, Tel-Nr. 0981/4664-2705.

Weitere Informationen auf der Homepage des Bezirks Mittelfranken:
→Flyer Persönliches Budget
→Anbieterliste Persönliches Budget

Psychosoziale Suchtberatungsstellen beraten und unterstützen Menschen, die von einer Suchterkrankung und/oder Abhängigkeit - substanzbezogen (z.B. Alkohol, Drogen) oder nichtsubstanzbezogen (z.B. Essstörung, Spielsucht) – bedroht oder betroffen sind und durch die hieraus entstandenen Probleme in seelische Notsituationen geraten sind. Sie sind flächendeckend zuständig und leicht und unbürokratisch zugänglich. Hierdurch erreichen sie eine große Anzahl hilfesuchender Personen.

Weitere Informationen auf der Homepage des Bezirks Mittelfranken:
→ Psychosoziale Suchtberatung